Epigenetik & Training

Epigenetik beschreibt, wie Umwelt und Training die Genaktivität verändern, ohne die DNA-Sequenz zu ändern. Erklärt mit, warum Training nachhaltige Anpassungen und ein Muskelgedächtnis hinterlässt.

Auch bekannt als: DNA-Methylierung, Genexpression, Muskelgedächtnis, Epigenetics

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Was ist Epigenetik?

Die DNA-Sequenz ist fix, aber welche Gene abgelesen werden, ist variabel. Epigenetische Markierungen (v.a. DNA-Methylierung und Histon-Modifikationen) schalten Gene an oder ab, ohne den Code zu ändern → Proteinbiosynthese.

Training als epigenetischer Reiz

  • Krafttraining verändert das Methylierungsmuster wachstumsbezogener Gene → diese werden leichter ablesbar
  • Diese Markierungen können auch nach Trainingspausen teils bestehen bleiben
  • Molekulare Mitkomponente des Muskelgedächtnisses: neben dem Erhalt von Myonuklei → Satellitenzellen

Einflussfaktoren

  • Training, Ernährung, Schlaf, Stress und Umweltfaktoren prägen das Epigenom
  • Bestimmte Nährstoffe (z.B. Folsäure, B12) liefern Methylgruppen → Folsäure

Bedeutung

  • Erklärt, warum Anpassungen nachhaltig sind und früheres Training später Vorteile bringt
  • Grenze zwischen genetischer Veranlagung (fix) und beeinflussbarer Genaktivität (epigenetisch) → Myostatin-Gen, ACTN3

Quellen

  1. Seaborne RA et al. Human skeletal muscle possesses an epigenetic memory of hypertrophy. Sci Rep. 2018. PubMed

Dieser Artikel wurde unter Einsatz von KI-Systemen erstellt. Mehr dazu