Autophagie

Autophagie ist das Selbstreinigungs- und Recyclingprogramm der Zelle. Sie baut beschädigte Bestandteile ab, wichtig für Zellgesundheit, Longevity und im Wechselspiel mit mTOR.

Auch bekannt als: Selbstverdauung, Zellrecycling, Autophagy, mTOR-Hemmung

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Zelluläres Recycling

Autophagie („Selbstverdauung“) baut beschädigte Proteine und Organellen ab und führt die Bausteine der Wiederverwertung zu. Die Lysosomen sind dabei die Abbaustationen → Zellorganellen.

Regulation: mTOR vs. AMPK

  • mTOR aktiv (Nährstoffe/Protein/Training) → Wachstum, Autophagie gehemmt → mTOR-Signalweg
  • AMPK aktiv (Energiemangel/Fasten/Ausdauer) → Autophagie gefördert → AMPK-Signalweg
  • Auslöser für mehr Autophagie: Fasten, Kaloriendefizit, Ausdauertraining

Bedeutung für Gesundheit

  • Entfernt fehlgefaltete Proteine und defekte Mitochondrien (Mitophagie) → Zellqualität → Mitochondrien
  • Mit Longevity und gesundem Altern verknüpft → Longevity
  • Nachlassende Autophagie ist Teil des Alterungsprozesses

Der Zielkonflikt

  • Muskelaufbau braucht mTOR-Aktivierung, Zellreinigung braucht eher mTOR-Hemmung: ein Spannungsfeld
  • Praktisch lösbar durch Rhythmus: Trainings-/Essphasen (Anabolismus) und Fasten-/Erholungsphasen (Autophagie) → Diätprotokolle
  • Intermittierendes Fasten wird u.a. mit gesteigerter Autophagie begründet (beim Menschen noch nicht abschließend quantifiziert)

Quellen

  1. Levine B, Kroemer G. Biological functions of autophagy genes: a disease perspective. Cell. 2019. PubMed

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