Stanolone

Wirkstoff: Stanolon (Androstanolone), also Dihydrotestosteron als Gel auf die Haut. Reines Androgen ohne Östrogenanteil, ungewöhnlich gut untersucht: über zwei Jahre 2,4 Prozent mehr magere Masse, 1,4 Prozent weniger Knochendichte an der Lendenwirbelsäule und kein Prostatawachstum über den Alterungsverlauf hinaus.

Auch bekannt als: DHT, Dihydrotestosteron, Dihydrotestosterone, Androstanolon, Androstanolone, Stanolon, Andractim

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Was es ist

Stanolon ist 5α-Dihydrotestosteron als Arzneistoff, also derselbe Stoff, den der Körper aus Testosteron selbst herstellt, nur von außen zugeführt. Was das Hormon im Körper tut, wo es entsteht und wofür es gebraucht wird, steht unter DHT. Hier geht es um die andere Frage: was passiert, wenn man es gibt.

Die Summenformel ist C₁₉H₃₀O₂. Das Molekül trägt keine Alkylgruppe an Position 17 und übersteht die erste Leberpassage deshalb nicht: geschluckt wirkt es praktisch nicht. Verabreicht wird es als Gel auf die Haut, unter Namen wie Andractim, und in genau dieser Form ist es auch untersucht worden.

Zwei Eigenschaften machen es zu einem Sonderfall unter den Androgenen, und beide folgen daraus, dass es am Ende einer Umbaukette steht. Es lässt sich nicht durch die 5-Alpha-Reduktase weiter verstärken, denn es ist bereits deren Produkt. Und es lässt sich nicht durch die Aromatase in ein Östrogen umwandeln, weil der dafür nötige Ring A mit Doppelbindung zwischen C4 und C5 fehlt. Wer Stanolon gibt, gibt ein Androgen ohne Östrogenanteil, und das ist der eigentliche Grund, warum damit überhaupt Studien gemacht wurden.

Wie es wirkt

Das stärkste natürliche Androgen

Am Androgen-Rezeptor bindet Dihydrotestosteron fester als Testosteron und löst sich langsamer wieder ab. In der Haut, an der Prostata und am Haarfollikel ist es deshalb das maßgebliche Androgen, und dort wirkt zugeführtes Stanolon auch entsprechend.

Warum ein starkes Androgen wenig Muskel macht

Hier liegt die Überraschung dieses Stoffes. Über 24 Monate täglicher Gabe von 70 mg Gel stieg die magere Masse um 2,4 Prozent (Vertrauensbereich 1,6 bis 3,1), die Fettmasse fiel um 5,2 Prozent. In der kürzeren Untersuchung über drei Monate blieb die magere Masse sogar unverändert, während die Fettmasse und die Hautfaltendicke abnahmen. Für das potenteste natürliche Androgen ist das wenig.

Der Grund liegt in der Rechnung, die dabei aufgemacht wird. Zugeführtes Stanolon fährt die eigene Achse vollständig herunter: in beiden Studien fielen Testosteron, LH und FSH, über 24 Monate bis zur vollständigen Unterdrückung. Man ersetzt also das eigene Testosteron durch Dihydrotestosteron. Was am Muskel ankommt, ist dann nicht die Summe aus beidem, sondern der Tausch des einen gegen das andere.

Die Erklärung dafür steht in einer Verdrängungsreihe von 1984. Dort band Dihydrotestosteron am Androgenrezeptor des Skelettmuskels auffallend schwach, während es in der Prostata deutlich stärker band. Die Autoren führen das darauf zurück, dass der Muskel die Ketogruppe an Position 3 rasch reduziert; die dabei entstehenden Abbauprodukte binden den Rezeptor nicht mehr.

Damit ist der Befund erklärt, aber nur zum Teil belegt. Die Messung stammt aus Muskelgewebe von Ratte und Kaninchen, nicht vom Menschen, und die beiden Behandlungsstudien haben den Abbau im Muskel nicht mitgemessen. Was gemessen ist, bleibt das Ergebnis: zwei Jahre reines Androgen ergeben 2,4 Prozent magere Masse bei Männern über 50.

Was mit dem Östradiol geschieht

Weil Stanolon nicht aromatisiert und zugleich das eigene Testosteron verdrängt, fällt der Nachschub für die Östradiolbildung weg. Über 24 Monate war das Östradiol vollständig unterdrückt. Damit ist dieser Stoff das saubere Experiment zu einer Frage, über die sonst gestritten wird: was hängt beim Mann tatsächlich am Östrogen und was am Androgen, siehe Östrogen.

Die Antwort fiel zweigeteilt aus. Die sexuelle Funktion blieb erhalten: von 33 erfassten Maßen der Sexualfunktion und der Stimmung änderte sich keines, bis auf eine milde, aber statistisch gesicherte Abnahme des allgemeinen sexuellen Verlangens, die nach dem Absetzen wieder verschwand. Der Knochen dagegen nahm Schaden: die Knochendichte der Lendenwirbelsäule fiel um 1,4 Prozent, an der Hüfte nicht. Der Knochenumbau ist beim Mann östrogenabhängig, und genau das wird hier sichtbar, siehe Skelett.

Was im Blut steht, steht nicht in der Prostata

Der auffälligste Einzelbefund stammt aus einer Untersuchung an 31 gesunden Männern zwischen 35 und 55 Jahren. Unter täglichem DHT-Gel stieg das Dihydrotestosteron im Blut auf fast das Siebenfache, das Testosteron fiel. In der Prostata selbst änderte sich dagegen nichts: weder die Gewebekonzentration von Dihydrotestosteron und Testosteron noch das Prostatavolumen, der PSA-Wert, die Zellteilungsrate oder die Aktivität der androgengesteuerten Gene unterschieden sich von Placebo.

Das ist eine Warnung an jeden, der aus einem Blutwert auf das Gewebe schließt. Die Prostata regelt ihren eigenen Androgenhaushalt weitgehend selbst, und ein siebenfacher Blutspiegel kommt dort nicht an.

Was die Studien zeigen

Die Studienlage zu diesem Stoff ist besser als bei fast jedem anderen Steroid in dieser Kategorie, und zwar aus einem Grund, der nichts mit Sport zu tun hat: Stanolon war das Werkzeug, mit dem sich die Rolle des Östrogens beim Mann prüfen ließ.

Der zentrale Versuch umfasste 114 gesunde Männer über 50 ohne bekannte Prostataerkrankung, die zwei Jahre lang täglich 70 mg Dihydrotestosteron als Gel oder ein Placebo bekamen. Die Prostata wuchs im Studienzeitraum um 29 Prozent im Gesamtvolumen und um 75 Prozent im zentralen Anteil, der PSA-Wert um 15 Prozent, aber das war der Alterungsverlauf: zwischen Gel und Placebo bestand kein Unterschied. Unter dem Gel stiegen Hämoglobin um 7 Prozent, Kreatinin um 9 Prozent und die magere Masse um 2,4 Prozent, die Fettmasse fiel um 5,2 Prozent und die Knochendichte der Lendenwirbelsäule um 1,4 Prozent.

Zwei Jahre reines Androgen
114 gesunde Männer über 50, täglich 70 mg Dihydrotestosteron als Gel oder Placebo, 24 Monate
Hämoglobin Hämoglobin: +7,0 Prozent, Vertrauensbereich 5 bis 9 Prozent magere Masse magere Masse: +2,4 Prozent, Vertrauensbereich 1,6 bis 3,1 Prozent Knochendichte, Lendenwirbel Knochendichte, Lendenwirbel: −1,4 Prozent, Vertrauensbereich 0,6 bis 2,3 Prozent Fettmasse Fettmasse: −5,2 Prozent, Vertrauensbereich 2,6 bis 7,7 Prozent +7,0 % +2,4 % −1,4 % −5,2 % −8 −4 0 4 8 Änderung über 24 Monate, in Prozent
Der Zuwachs an magerer Masse beträgt nach zwei Jahren 2,4 Prozent (Vertrauensbereich 1,6 bis 3,1), der Verlust an Fettmasse 5,2 Prozent (2,6 bis 7,7). Beides ist gesichert und beides ist klein. Die Knochendichte der Lendenwirbelsäule fällt um 1,4 Prozent (0,6 bis 2,3), an der Hüfte nicht. Die Prostata wuchs im selben Zeitraum, aber unter Gel und Placebo gleich.

Die kürzere Untersuchung an 37 Männern ab 60 Jahren mit niedrigem Testosteron lief drei Monate mit derselben Dosis. Sie fand einen Anstieg von Hämoglobin, Hämatokrit und Erythrozyten, einen Rückgang von Gesamt- und LDL-Cholesterin bei unverändertem HDL, eine Abnahme von Fettmasse und Hautfaltendicke bei unveränderter magerer Masse und keine Wirkung auf Prostatavolumen und PSA. Von den Kraftmessungen fiel eine einzige positiv aus, die Beugung im dominanten Knie; Kniestreckung und Schulter blieben unverändert, ebenso Gang, Gleichgewicht, Beweglichkeit, geistige Leistung und Lebensqualität.

Ein einzelner positiver Kraftwert neben mehreren Nullbefunden ist die erwartete Ausbeute des Zufalls und kein Beleg für eine Wirkung auf die Kraft. Der Befund steht hier, weil er in der Arbeit steht, nicht weil er etwas zeigt.

Der eine Einsatz, für den es gedacht war

Gegen die Gynäkomastie ist Stanolon wirklich untersucht worden, und zwar früh. Bei 40 Männern mit seit über 18 Monaten bestehender Gynäkomastie ohne erkennbare Ursache verschwand sie unter 125 mg perkutanem Dihydrotestosteron zweimal täglich bei 10 Männern vollständig, bei 19 teilweise, und bei 11 änderte sich nichts. Der Dihydrotestosteronspiegel stieg dabei von 1,63 auf 12,8 nmol/l, das Testosteron fiel von 22,6 auf 11,0 nmol/l und das Östradiol von 110,5 auf 86,8 pmol/l.

Der Mechanismus dahinter ist der, den der Stoff überhaupt interessant macht: ein Androgen, das nicht zu Östrogen wird, verschiebt das Verhältnis von Androgen zu Östrogen im Brustgewebe, ohne selbst Nachschub für die Gegenseite zu liefern. Ein Aromatasehemmer erreicht dasselbe von der anderen Seite.

Was das für das Herz heißt

Eine Übersicht über 35 kontrollierte Studien zur Testosterontherapie fand über alle Aufnahmewege zusammengenommen kein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Ereignisse; getrennt betrachtet stieg es unter oraler Gabe auf das 2,2-fache, während injizierte und über die Haut aufgenommene Formen es nicht signifikant veränderten. In derselben Arbeit hob die Gabe über die Haut das Dihydrotestosteron im Blut auf das 5,46-fache, die Injektion nur auf das 2,2-fache.

Daraus folgt nicht, dass ein hohes Dihydrotestosteron dem Herzen schadet. Die Autoren nennen es als mögliche Erklärung für den Unterschied zwischen den Aufnahmewegen, gestützt auf Beobachtungsstudien, und Beobachtungsstudien trennen Ursache und Begleitumstand nicht. Die beiden kontrollierten Versuche mit Stanolon selbst fanden über drei und über 24 Monate keine ungünstige Wirkung auf die Blutfette, im Gegenteil fielen Gesamt- und LDL-Cholesterin.

Dosierung

  • Die untersuchte Dosis ist 70 mg Gel täglich. Sie stammt aus beiden kontrollierten Versuchen und ist damit die einzige Menge, zu der es belastbare Wirkungs- und Sicherheitsdaten über 24 Monate gibt. Für die Gynäkomastie wurde deutlich höher dosiert, 125 mg zweimal täglich.
  • Über die Haut, nicht geschluckt. Ohne Alkylgruppe an C17 überlebt der Stoff die Leberpassage nicht. Eine orale Zubereitung ist kein Sparweg, sondern wirkungslos.
  • Es ersetzt das Testosteron, es ergänzt es nicht. Wer Stanolon gibt, unterdrückt die eigene Produktion vollständig und hat danach ein Androgen ohne Östrogenanteil im Körper. Das ist eine bewusste Entscheidung gegen das Östradiol und nicht eine Ergänzung nach oben.
  • Für den Muskelaufbau ist es die falsche Wahl. 2,4 Prozent magere Masse in zwei Jahren sind kein Ergebnis, für das man eine Achse stilllegt. Wer Masse will, nimmt nicht das potenteste Androgen, sondern eines, das im Muskel ankommt.
  • Ab welcher Dauer der Knochen zählt. Über drei Monate war an der Knochendichte nichts zu sehen, über 24 Monate 1,4 Prozent an der Lendenwirbelsäule. Wer länger als ein paar Monate plant, plant die Knochendichtemessung mit ein.
  • Der Hämatokrit ist die Größe, die den Abbruch erzwingt. In der Zweijahresstudie mussten acht Teilnehmer wegen eines beschwerdefreien Anstiegs abbrechen; nach dem Absetzen bildete er sich zurück.

Nebenwirkungen

Knochendichte

Was passiert: Der Knochenumbau beim Mann wird wesentlich vom Östradiol gesteuert. Stanolon unterdrückt das eigene Testosteron und damit den Ausgangsstoff für die Östradiolbildung, ohne selbst Östrogen zu liefern. Die Folge ist ein messbarer Verlust an Knochendichte an der Lendenwirbelsäule, 1,4 Prozent nach 24 Monaten, und ein Anstieg eines Markers des Knochenaufbaus im zweiten Jahr.

Wovon es abhängt: Vor allem von der Dauer. Nach drei Monaten war nichts messbar. Die Hüfte blieb auch nach zwei Jahren unverändert. Was folgt daraus: Das ist kein Effekt, den man spürt, und keiner, der eine kurze Anwendung betrifft. Bei einer Anwendung über Jahre ist es der wichtigste Einwand gegen diesen Stoff. Was man tun kann: Die Anwendungsdauer begrenzen, oder bei längerer Anwendung eine Knochendichtemessung zu Beginn und danach jährlich. Wer das Östradiol nicht verlieren will, ist mit diesem Wirkstoff grundsätzlich falsch beraten.

Hämatokrit und Hämoglobin

Was passiert: Androgene regen die Blutbildung an, siehe Blutbildung. Unter Stanolon stieg das Hämoglobin über 24 Monate um 7 Prozent, in der Dreimonatsstudie stiegen Hämoglobin, Hämatokrit und Erythrozytenzahl ebenfalls. Ein dickeres Blut fließt schlechter durch enge Gefäße.

Wovon es abhängt: Von Dosis und Dauer, und von der Ausgangslage. In der Zweijahresstudie war der Anstieg bei acht von 114 Teilnehmern so deutlich, dass die Behandlung abgebrochen werden musste, ohne dass die Betroffenen etwas gemerkt hätten. Was folgt daraus: Der Wert steigt beschwerdefrei, und er ist der häufigste Grund, warum eine solche Behandlung endet. Nach dem Absetzen bildete er sich in allen Fällen zurück. Was man tun kann: Den Hämatokrit regelmäßig messen, nicht auf Beschwerden warten. Steigt er über den Bereich, sind Dosisreduktion oder Absetzen die Maßnahmen; ein Aderlass behandelt die Zahl und nicht die Ursache.

Die eigene Achse

Was passiert: Stanolon meldet dem Gehirn ein volles Androgenkonto. LH und FSH fallen, der Hoden stellt die eigene Produktion ein, siehe HPTA-Achse. Über 24 Monate war die Unterdrückung von Testosteron, LH, FSH und Östradiol vollständig.

Wovon es abhängt: Sie tritt bei der untersuchten Dosis zuverlässig ein, es ist keine Frage der Empfindlichkeit. Was folgt daraus: Bemerkenswert ist, was dabei ausblieb: über zwei Jahre änderte sich keines von 33 Maßen der Sexualfunktion und der Stimmung, bis auf eine milde Abnahme des sexuellen Verlangens, die nach dem Absetzen wieder verschwand. Ein vollständig unterdrücktes Östradiol ist also nicht gleichbedeutend mit dem Zusammenbruch der Libido, jedenfalls nicht, solange ein starkes Androgen an seiner Stelle steht. Was man tun kann: Die Fruchtbarkeit ist unter dieser Unterdrückung nicht gegeben, wer sie braucht, wählt einen anderen Weg. Nach dem Absetzen erholt sich die Achse, geplant wird der Ausstieg trotzdem.

Prostata, Haut und Haar

Was passiert: Dihydrotestosteron ist das Androgen der Prostata, der Talgdrüse und des Haarfollikels. Erwartbar wären deshalb Prostatawachstum, Akne und ein beschleunigter androgenetischer Haarausfall. Wovon es abhängt: Für die Prostata ist die Erwartung geprüft worden und sie hat sich nicht bestätigt: über 24 Monate wuchs die Prostata unter Gel genauso wie unter Placebo, und ein siebenfacher Blutspiegel änderte die Androgenkonzentration im Prostatagewebe nicht.

Was folgt daraus: Der PSA-Wert stieg trotzdem bei drei Teilnehmern so weit, dass abgebrochen wurde, ohne dass ein Prostatakrebs gefunden wurde. Die Autoren halten ausdrücklich fest, dass ihr Nullbefund zum Prostatawachstum eine ungünstige Wirkung auf den Verlauf eines bereits bestehenden Prostatakrebses nicht ausschließt. Zu Akne und Haarausfall liegen aus diesen Arbeiten keine Zahlen vor. Was man tun kann: PSA vor Beginn und im Verlauf messen. Gegen den Haarausfall hilft ein Hemmer der 5-Alpha-Reduktase hier nicht, denn der Stoff ist das Produkt dieses Enzyms und wird von ihm nicht mehr angefasst. Es bleiben örtliche Mittel und das Absetzen.

Einordnung

Stanolon ist unter den Steroiden dieser Kategorie der am besten untersuchte und zugleich der am wenigsten interessante für den Muskelaufbau. Beides hängt zusammen: es wurde untersucht, weil es als reines Androgen ohne Östrogenanteil eine wissenschaftliche Frage beantworten konnte, und genau diese Reinheit macht es als Aufbaumittel schwach.

Wofür es taugt, ist die Gynäkomastie, und dort ist es geprüft: bei 29 von 40 Männern bildete sie sich ganz oder teilweise zurück. Wer diesen Weg geht, sollte wissen, dass er dabei sein eigenes Testosteron und sein Östradiol verliert.

Wofür es nicht taugt, ist der Aufbau. 2,4 Prozent magere Masse in zwei Jahren bei Männern über 50 sind der Preis einer vollständig stillgelegten Achse, und dieser Tausch geht nicht auf. Wer die aromatisierungsbedingten Nebenwirkungen umgehen will, hat mit einem nicht aromatisierbaren Steroid, das im Muskel ankommt, die bessere Wahl.

Bemerkenswert bleibt, was diese Studien nebenbei über den ganzen Bereich sagen. Ein vollständig unterdrücktes Östradiol über zwei Jahre kostete die Männer den Knochen, aber nicht die Sexualfunktion. Und ein siebenfacher Androgenspiegel im Blut erreichte die Prostata nicht. Beides widerspricht verbreiteten Annahmen, und beides ist kontrolliert gemessen.

Was fehlt, ist die Übertragung. Alle drei kontrollierten Versuche liefen an Männern über 50 mit einer festen Dosis von 70 mg täglich. Zu jungen Trainierenden, zu höheren Dosen und zu einer Anwendung neben anderen Steroiden gibt es keine Daten. Trägt die Beobachtung aus diesen Studien, müsste sich auch bei jungen Männern zeigen, dass die magere Masse kaum zunimmt, während der Hämatokrit steigt. Gemessen wurde das nie.

Quellen

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Dieser Artikel wurde unter Einsatz von KI-Systemen erstellt. Mehr dazu