Autonomes Nervensystem

Das vegetative Nervensystem steuert unbewusst Herzschlag, Atmung und Verdauung. Die Balance aus Sympathikus (Aktivierung) und Parasympathikus (Erholung) bestimmt die Regenerationsfähigkeit.

Auch bekannt als: Sympathikus, Parasympathikus, Vegetatives Nervensystem, HRV, Herzratenvariabilität

Wissen Bodybuilding Bible

Die zwei Äste

  • Sympathikus (fight or flight): Aktivierung, Herzfrequenz↑, Blutdruck↑, Adrenalin/Noradrenalin, Energiemobilisierung. Dominiert unter Stress und Training.
  • Parasympathikus (rest and digest): Erholung, Herzfrequenz↓, Verdauung, Regeneration, Anabolismus. Dominiert in Ruhe und Schlaf.

Bedeutung für Training & Erholung

  • Training ist ein sympathischer Stressreiz; die Anpassung (Superkompensation) erfolgt in parasympathischer Erholung → Regeneration & Erholung
  • Chronischer Stress/Übertraining hält den Sympathikus dauerhaft hoch → schlechte Erholung, gestörter Schlaf, erhöhte Ruhe-HF

Herzratenvariabilität (HRV)

  • HRV misst die Schwankung der Abstände zwischen Herzschlägen, ein Marker der parasympathischen Aktivität
  • Hohe HRV = gut erholt, parasympathisch dominant. Niedrige HRV = Stress/Fatigue/Übertraining
  • Praktisch nutzbar zur Steuerung von Trainingsbelastung (Readiness-Tracking)

Beeinflussung

  • Parasympathikus stärken: Schlaf, Atemübungen, Spaziergänge, Stressmanagement → Schlafoptimierung
  • Cortisol als Stresshormon spiegelt die sympathische Achse → Cortisol

Quellen

  1. Plews DJ et al. Training adaptation and heart rate variability in athletes. Sports Med. 2013. PubMed

Dieser Artikel wurde unter Einsatz von KI-Systemen erstellt. Mehr dazu