Wissensbasis

Endokrinologie

27 Einträge zu Endokrinologie in der Wissensbasis der Bodybuilding Bible: Mechanismus, Kennzahlen, Nebenwirkungen und Quellen.

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HPTA-Achse

Die HPTA-Achse steuert Testosteronbildung und Spermatogenese über Kisspeptin, GnRH, LH, FSH sowie die Rückkopplung durch Sexualsteroide und Inhibin B. Exogene Androgene supprimieren dieses System …

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Androgen-Rezeptor

Das Protein, an dem jedes Androgen ansetzt: bindet das Hormon im Zellinneren und schaltet im Zellkern Gene an. Erklärt, warum Gewebe verschieden reagieren.

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Cortisol

Cortisol ist ein körpereigenes Glucocorticoid im Regelkreis der HPA-Achse. Akute Trainingsantworten sind zeitlich und protokollabhängig; ein Einzelwert oder das Testosteron:Cortisol-Verhältnis belegt …

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Östrogen

Estradiol ist beim Mann kein weibliches Nebenprodukt, sondern der Teil des Testosteronsignals, der über die Aromatase läuft. Zwei Männer mit unterbrochenem Weg und ein kontrollierter Entzugsversuch …

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DHT

Stärkstes endogenes Androgen, 3–5× potenter als Testosteron am AR. Entsteht durch 5α-Reduktase aus Testosteron. Essenziell für Genitalentwicklung, Libido und Prostata.

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Prolaktin

Prolaktin ist ein Hormon der Hypophyse. Bei Männern ist eine ausgeprägte Erhöhung mit geringer sexueller Lust verbunden; ob 19-Nor-Steroide über Prolaktin sexuelle Beschwerden verursachen, ist nicht …

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Schilddrüse

Die Schilddrüse liefert Hormone, die Stoffwechsel und Muskelfunktion beeinflussen. Während einer Wettkampfdiät kann T3 sinken; ein Nutzen zusätzlicher T3-Gabe für Fettverlust oder Leistung bei …

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Hormonsystem

Hormone steuern über Rezeptoren und rückgekoppelte Regelkreise zahlreiche Körperfunktionen. Für den Muskelaufbau zählt, was am Muskel und im Training gemessen wird: Ein einzelner Hormonwert oder ein …

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Hypophyse

Die Hypophyse verbindet den Hypothalamus mit mehreren Hormonsystemen. Bei AAS-Anwendung sinken LH und FSH im Mittel; ein Anstieg von Wachstumshormon oder fettfreier Masse belegt dagegen noch keinen …

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Nebennieren

Die Nebennieren bilden in ihrer Rinde Steroidhormone und setzen über ihr sympathisch aktiviertes Mark Katecholamine frei. Hormonwerte nach Krafttraining zeigen eine akute Reaktion, erklären aber für …

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Menstruationszyklus

Der Menstruationszyklus verändert die ovarielle Hormonproduktion. Die Physiologie allein begründet keine phasenbasierten Trainingsvorgaben; ein möglicherweise leicht höherer lutealer Ruheumsatz …

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Wachstumshormon (GH)

Körpereigenes, pulsartig ausgeschüttetes Hormon, das am Fett-, Glukose- und Proteinstoffwechsel beteiligt ist. Ein kurzfristiger GH-Anstieg nach Krafttraining belegt keinen zusätzlichen Muskel- oder …

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IGF-1 (Hormon)

IGF-1 ist ein körpereigener Wachstumsfaktor, der an Muskelproteinsynthese und Regeneration beteiligt ist. Veränderungen des Blutwerts oder des Ganzkörper-Proteinumsatzes belegen allein keinen …

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Insulin (Hormonphysiologie)

Insulin koordiniert den Glukose- und Energiestoffwechsel und hemmt den Muskelproteinabbau. Eine stärkere Insulinantwort oder höhere Insulinsensitivität belegt für sich allein weder mehr Muskelaufbau …

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Leptin

Leptin ist ein Hormon aus dem Fettgewebe. Seine Blutkonzentration sinkt bei Fasten und Energierestriktion. Ob dieser Abfall Diätplateaus im Kraftsport verursacht und ob Refeeds sie verhindern, ist …

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Ghrelin

Ghrelin hängt bei gesunden Erwachsenen mit subjektivivem Hunger zusammen und löst nach intravenöser Gabe eine Wachstumshormonantwort aus. Ob gewöhnliche Ghrelinschwankungen den Beginn einer Mahlzeit …

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HPA-Stressachse

Die HPA-Stressachse verbindet Hypothalamus, Hypophyse und Nebennierenrinde in einem rückgekoppelten Regelkreis. Training, Schlaf und Schichtarbeit können Hormonwerte verändern; ein dauerhaft erhöhter …

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HPT-Schilddrüsenachse

TRH, TSH und Schilddrüsenhormone bilden einen rückgekoppelten Regelkreis. Fasten und Kalorienrestriktion können T3 senken; ob das bei Kraftsportlern den Ruheumsatz oder die Leistung verändert, ist …

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GH-IGF-1-Achse

Die somatotrope Achse verbindet Wachstumshormon mit IGF-1. Ihre Signale sind für die Muskelbiologie relevant; ein Kraft- oder Muskelzuwachs durch höhere zirkulierende Hormonwerte ist bei gesunden …

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Membran- vs. Kernrezeptoren

Der Ort eines Hormonrezeptors bestimmt, wo ein Signal beginnt. Er legt weder die Wirkungsgeschwindigkeit noch fest, ob sich später die Genexpression ändert.

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Östrogenrezeptor

ERα und ERβ vermitteln Wirkungen von Östrogenen. Bindungs- und Tierstudien erklären verschiedene Signalwege, belegen aber keine Wirkung einzelner Rezeptorsubtypen auf Kraft oder Training beim …

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Bauchspeicheldrüse (Pankreas)

Die Bauchspeicheldrüse ist Verdauungsdrüse und Hormondrüse zugleich. Ihre Inselzellen produzieren Insulin und Glukagon, die Hauptregler des Blutzuckers.

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Hoden (Testes)

Die Hoden bilden Androgene und Spermien. Exogene Androgene können ihre hormonelle Steuerung, die Spermienbildung und das Hodenvolumen beeinträchtigen; die Erholung verläuft nicht bei allen Männern …

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Zirbeldrüse (Epiphyse)

Die Zirbeldrüse gibt vor allem nachts Melatonin ab. Das lichtempfindliche Zeitsystem im Gehirn steuert dieses hormonelle Signal, das die circadiane Zeitlage anzeigt.

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Adrenalin & Noradrenalin

Adrenalin und Noradrenalin sind unterschiedliche, über adrenerge Rezeptoren wirkende Komponenten der akuten Stress- und Belastungsantwort. Belastung kann ihre Plasmaspiegel stark erhöhen, doch ein …

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Glukagon

Glukagon ist ein Hormon der Bauchspeicheldrüse, das die Glukoseabgabe der Leber rasch steigern kann. Akute Glukagongaben erhöhten in Studien den Energieverbrauch, eine 72-stündige Infusion jedoch …

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Aldosteron

Aldosteron ist das wichtigste Mineralokortikoid. Es reguliert den Salz- und Wasserhaushalt über die Niere, zentral für Blutdruck, Wassereinlagerung und Entwässerungsstrategien.