EAA
EAA (alle 9 essentiellen AS) sind muskelpräventiv und anabol, BCAAs (Leucin, Isoleucin, Valin) sind eine Untermenge. Bei ausreichender Proteinzufuhr meist unnötig.
Auch bekannt als: Essentielle Aminosäuren, Verzweigtkettige Aminosäuren, BCAA, EAA, Branched Chain Amino Acids
Essentielle Aminosäuren (EAA)
9 Aminosäuren kann der Körper nicht selbst synthetisieren: Leucin, Isoleucin, Valin (= BCAAs), Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan, Histidin. Alle 9 müssen über die Nahrung zugeführt werden. Für Proteinsynthese müssen alle 9 gleichzeitig verfügbar sein, fehlt eine, limitiert sie die Rate („Rate-Limiting“-Prinzip).
BCAA. Untermenge der EAA
BCAAs (Leucin, Isoleucin, Valin) werden im Skelettmuskel direkt oxidiert, nicht zwingend durch die Leber. Leucin ist der primäre mTOR-Aktivator. Isolierte BCAA-Supplementierung in Studien: marginaler Nutzen wenn Gesamtprotein ausreichend, da die fehlenden essentiellen AS limitieren.
EAA vs. BCAA
- EAA-Supplement enthält alle 9 → stimuliert Proteinsynthese vollständig
- BCAA-Supplement enthält nur 3 → Proteinsynthese limitiert durch fehlende EAA
- EAA > BCAA für Muskelerhalt und -aufbau
Wann sinnvoll?
Nüchterntraining, sehr kalorienrestriktive Phasen, lange Trainingseinheiten ohne Mahlzeit davor oder danach. Bei normaler Proteinversorgung (1,6+ g/kg/Tag) kaum Zusatznutzen über Vollprotein (Whey) hinaus.
Quellen
- Wolfe RR. Branched-chain amino acids and muscle protein synthesis in humans. J Int Soc Sports Nutr. 2017. PubMed
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