Darmmikrobiom
Billionen Mikroorganismen im Darm beeinflussen Verdauung, Immunsystem, Entzündung und sogar Hormone. Ein wachsendes Feld mit Relevanz für Gesundheit und Körperkomposition.
Auch bekannt als: Darmflora, Mikrobiota, Probiotika, Kurzkettige Fettsäuren, Gut Microbiome
Was ist das Mikrobiom?
Der Darm beherbergt Billionen Bakterien (und andere Mikroben), die zusammen das Mikrobiom bilden. Sie verstoffwechseln, was der Mensch nicht selbst verdauen kann, v.a. Ballaststoffe.
Funktionen
- Fermentation von Ballaststoffen → kurzkettige Fettsäuren (Butyrat u.a.), die die Darmwand nähren und entzündungshemmend wirken
- Immunfunktion: ~70 % des Immunsystems sitzen im Darm; das Mikrobiom trainiert die Abwehr → Immunsystem
- Vitaminsynthese: u.a. Vitamin K und einige B-Vitamine → Vitamin K2
- Darm-Hirn-Achse: Einfluss auf Stimmung und Appetit über Nervensystem und Botenstoffe
Einflussfaktoren
- Ballaststoffe & Pflanzenvielfalt fördern ein diverses, gesundes Mikrobiom
- Probiotika (lebende Kulturen) und Präbiotika (Futter für Bakterien)
- Antibiotika, stark verarbeitete Kost, chronischer Stress verschlechtern die Diversität
Relevanz für Athleten
- Mögliche Effekte auf Nährstoffverwertung, Entzündungsstatus und Regeneration
- Sportler zeigen oft ein diverseres Mikrobiom, vermutlich über Ernährung und Aktivität
- Praktisch: vielfältige, ballaststoffreiche Vollwertkost statt teurer Spezial-Probiotika → Lebensmittelkunde
Quellen
- Clarke SF et al. Exercise and associated dietary extremes impact on gut microbial diversity. Gut. 2014. PubMed
Dieser Artikel wurde unter Einsatz von KI-Systemen erstellt. Mehr dazu