Anastrozol

Inhibidor de la aromatasa que reduce el estradiol en todo el organismo, en lugar de limitarse a bloquear su receptor. De este modo, aumenta la testosterona, pero elimina precisamente la señal que, en el hombre, regula la distribución de la grasa, los huesos y la libido. En comparación directa, el tamoxifeno es claramente más eficaz contra la ginecomastia.

Auch bekannt als: Arimidex, Adex, Ana

conocimiento La Biblia del culturismo

que es

Anastrozol ist ein nicht steroidaler Aromatasehemmer der dritten Generation. Es bindet reversibel an das Enzym aromatasa, das Androgene in Östrogene umwandelt, und blockiert es dadurch. Zugelassen ist es für den östrogenrezeptorpositiven Brustkrebs nach den Wechseljahren. Jede Anwendung beim Mann ist Off-Label.

Der Unterschied zu tamoxifeno ist grundlegend und wird ständig verwechselt. Tamoxifen lässt das Östradiol stehen und blockiert seinen Rezeptor, örtlich und gewebeabhängig. Anastrozol senkt das Östradiol selbst, im ganzen Körper, für jedes Gewebe gleichzeitig. Das eine ist ein Schalter am Empfänger, das andere ein Eingriff in die Produktion.

como funciona

Die Aromatase blockieren

Aromatase sitzt vor allem im Fettgewebe, dazu in Leber, Gehirn, Knochen und Hoden. Sie ist der einzige Weg, auf dem der männliche Körper Östradiol herstellt: aus Testosteron. Wird sie gehemmt, fällt das Östradiol, und zwar umso deutlicher, je mehr Fettgewebe vorhanden war, siehe Östrogen beim Mann.

Warum der Testosteronwert dabei steigt

Östradiol ist beim Mann das eigentliche Bremssignal der Achse. Fällt es, fällt die Bremse weg, LH steigt, und der testiculos produziert mehr Testosteron. Bei 42 pubertierenden Jungen mit frischer Gynäkomastie unter 1 mg täglich über sechs Monate stieg entsprechend das Verhältnis von Testosteron zu Östradiol, und LH und FSH stiegen mit. Das ist derselbe Regelkreis, an dem clomifeno ansetzt, nur an anderer Stelle: der SERM blockiert den Empfänger im Gehirn, der Aromatasehemmer entzieht das Signal, siehe eje ATAR.

Lo que muestran los estudios

Wie stark es wirkt, und wovon das abhängt

Der aufschlussreichste Versuch verglich zwei Gabefrequenzen. 37 ältere Männer mit niedrigem Testosteron bekamen über zwölf Wochen 1 mg Anastrozol täglich, 1 mg zweimal die Woche oder Placebo. Das bioverfügbare Testosteron stieg unter täglicher Gabe von 99 auf 207 ng/dl, unter zweimal wöchentlicher von 115 auf 178. Das Östradiol fiel in beiden Gruppen von 26 beziehungsweise 27 auf jeweils 17 pg/ml.

Was die Gabefrequenz verschiebt
37 ältere Männer mit niedrigem Testosteron, 1 mg Anastrozol täglich oder zweimal die Woche, 12 Wochen
Testosteron, täglich Testosteron, täglich: +109 Prozent Testosteron, zweimal die Woche Testosteron, zweimal die Woche: +55 Prozent Estradiol, täglich Estradiol, täglich: −35 Prozent Estradiol, zweimal die Woche Estradiol, zweimal die Woche: −37 Prozent +109 % +55 % −35 % −37 % −60 −30 0 30 60 90 120 Variación respecto al valor inicial, en porcentaje Bioverfügbares Testosteron Estradiol
Die Halbierung der Gabefrequenz halbierte den Testosteronanstieg, senkte das Estradiol aber praktisch gleich stark. Nutzen und Nebenwirkung folgen also nicht derselben Kurve. Gemessen an älteren Männern mit niedrigem Ausgangswert, nicht an jungen Anwendern unter einer Kur.

Das ist der praktisch wichtigste Befund des Artikels und er wird selten gezogen: Wer die Frequenz halbiert, verliert die Hälfte des Testosteronanstiegs, senkt das Östradiol aber genauso stark. Nutzen und Nebenwirkung hängen nicht an derselben Stellschraube. Die Einschränkungen sind erheblich: 37 ältere Männer mit niedrigem Ausgangswert, zwölf Wochen, kein laufender Steroidzyklus. Bei einem jungen Anwender unter aromatisierenden Substanzen sind sowohl die Ausgangslage als auch die Substratmenge andere.

Was Östradiol beim Mann überhaupt tut

Hier hat Anastrozol die Wissenschaft weitergebracht, und zwar als Werkzeug. In einer Studie an insgesamt 400 gesunden Männern zwischen 20 und 50 wurde die eigene Hormonproduktion medikamentös abgeschaltet und dann Testosteron in gestuften Dosen ersetzt. Eine zweite Gruppe bekam zusätzlich Anastrozol, damit das zugeführte Testosteron nicht in Östradiol umgewandelt werden konnte.

Das Ergebnis trennt sauber, was vorher vermischt war: Der Verlust an Muskelmasse und Kraft ging auf den Androgenmangel zurück, die Zunahme an Körperfett dagegen auf den Östrogenmangel. Wer sein Östradiol wegdrückt, verliert also nicht Muskel, er setzt Fett an. Und das sexuelle Verlangen hing in dieser Untersuchung an beidem.

Gegen Gynäkomastie: der direkte Vergleich

Es gibt einen randomisierten Dreiarmvergleich, und er fällt nicht zugunsten des Aromatasehemmers aus. 114 Männer unter Bicalutamid bekamen 48 Wochen lang zusätzlich Placebo, Tamoxifen 20 mg oder Anastrozol 1 mg. Eine Gynäkomastie entwickelten 73 Prozent unter Placebo, 51 Prozent unter Anastrozol und 10 Prozent unter Tamoxifen. Bei den Brustschmerzen war es 39, 27 und 6 Prozent.

Anastrozol halbierte die Rate also knapp, Tamoxifen drückte sie auf ein Siebtel. Das steht gegen die verbreitete Praxis, gegen Gynäkomastie zuerst den Aromatasehemmer einzusetzen. Die Übertragung hat eine echte Grenze: Bicalutamid ist ein Antiandrogen, unter dem das Östradiol aus einem anderen Grund steigt als unter einer Testosteronkur. Einen entsprechenden Vergleich bei AAS-Anwendern gibt es nicht. Was übertragbar bleibt, ist der Vergleich der beiden Wirkprinzipien unter denselben Bedingungen, siehe tamoxifeno.

Als Mittel zur Testosteronerhöhung

In einer doppelt verblindeten Studie an 26 Männern mit niedrigem Testosteron und Kinderwunsch wurde Anastrozol 1 mg täglich gegen Clomifen geprüft, über zwölf Wochen. Das Testosteron stieg unter Anastrozol im Mittel auf 408 ng/dl, unter Clomifen auf 571. Das Östradiol fiel unter Anastrozol und stieg unter Clomifen. Bei den Samenparametern und dem Befinden der Patienten änderte sich in keiner der beiden Gruppen etwas Nennenswertes.

Dosis

  • Die geprüfte Dosis ist 1 mg täglich. Alle hier zitierten Arbeiten am Mann verwenden sie. Die im Kraftsport übliche Dosis von 0,25 bis 0,5 mg jeden zweiten Tag liegt deutlich darunter und ist in keiner Studie geprüft.
  • Weniger oft ist nicht proportional weniger. Die Halbierung der Frequenz kostete den halben Testosteronanstieg, senkte das Östradiol aber gleich stark. Wer über die Frequenz steuern will, steuert damit vor allem den Nutzen weg.
  • Halbwertszeit rund zwei Tage. Der volle Effekt einer Änderung ist deshalb erst nach etwa einer Woche sichtbar. Wer alle zwei Tage nachjustiert, misst Rauschen.
  • Nur mit Messung. Estradiol vor Beginn und frühestens eine Woche nach jeder Änderung, und zwar mit dem empfindlichen Verfahren, siehe Estradiol. Ohne Ausgangswert ist jede Dosis geraten.
  • Nicht vorbeugend. Ein Aromatasehemmer ohne gemessenes erhöhtes Östradiol behandelt keinen Befund. Die Nebenwirkungen entstehen trotzdem.
  • Das Fettgewebe bestimmt den Bedarf mit, weil dort der größte Teil der Aromatase sitzt. Derselbe Anwender braucht bei 20 Prozent Körperfett etwas anderes als bei 10.

Efectos secundarios

Zu niedriges Östradiol

¿Qué ocurre?: Östradiol ist beim Mann kein Abfallprodukt, sondern ein eigenständiges Signal für Fettverteilung, sexuelles Verlangen, Knochen und Gelenke. Fällt es zu tief, treten Gelenkschmerzen, Antriebslosigkeit, Libidoverlust und trockene Gelenke auf. In der Gonadensteroid-Studie war der Fettzuwachs ausdrücklich dem Östrogenmangel zuzuordnen, nicht dem Testosteronmangel.

De qué depende: Von Dosis, Körperfettanteil und Ausgangswert. Wie stark Beschwerden mit dem Wert zusammenhängen, zeigt eine Auswertung derselben Untersuchungsreihe: Bei einem Östradiol zwischen 5 und 9,9 pg/ml berichteten 38 Prozent der Männer über Hitzewallungen, zwischen 10 und 14,9 pg/ml nur 16 Prozent. ¿Qué se deduce de ello?: Der Bereich, in dem es kippt, liegt tiefer als viele annehmen, und die Beschwerden kommen schleichend. Qué puedes hacer: Messen statt nach Gefühl dosieren. Treten Gelenkschmerzen oder Libidoverlust auf, ist die erste Maßnahme die Dosisreduktion und nicht eine Ursachensuche anderswo. Der Wert braucht danach mindestens eine Woche, bis er die Änderung zeigt.

huesos

¿Qué ocurre?: Der Knochenumbau beim Mann wird wesentlich von Östradiol gesteuert, nicht von Testosteron. Ein dauerhaft gesenktes Östradiol ist deshalb der plausibelste Weg zu einer sinkenden Knochendichte, siehe esqueleto.

De qué depende: Vor allem von der Dauer. In der Zwölf-Wochen-Studie änderten sich weder Knochendichte noch die Marker des Knochenumbaus. ¿Qué se deduce de ello?: Für eine Anwendung über Wochen ist das kein realistisches Szenario, für eine über Jahre schon. Qué puedes hacer: Die Anwendung zeitlich begrenzen und das Östradiol nicht dauerhaft im unteren einstelligen Bereich halten.

Zwölf Wochen sind zu kurz, um eine Änderung der Knochendichte überhaupt sichtbar zu machen, unabhängig davon, ob es eine gibt. Der Nullbefund belegt hier also nicht die Unbedenklichkeit, er belegt nur, dass in diesem Zeitraum nichts messbar war. Eine Studie über Jahre an Männern unter Aromatasehemmung fand sich in der hier durchgesehenen Literatur nicht.

Lípidos en sangre

¿Qué ocurre?: Östradiol wirkt in der Leber günstig auf das Lipidprofil, vor allem auf das HDL. Wird es gesenkt, entfällt dieser Beitrag, und zwar zusätzlich zu dem, was aromatisierende Steroide ohnehin am Lipidprofil anrichten, siehe riesgos cardiovasculares asociados a los AAS.

De qué depende: Von der Höhe der Senkung und von den gleichzeitig verwendeten Substanzen. ¿Qué se deduce de ello?: Die Belastungen addieren sich, und keine davon macht Beschwerden. Qué puedes hacer: Lipidprofil mitmessen, nicht nur die Hormonwerte, siehe LDL y Monitoreo de laboratorio.

Eine Untersuchung, die den Lipideffekt einer Aromatasehemmung bei Männern unter einer Steroidkur beziffert, fand sich nicht. Der Zusammenhang ist aus der Rolle des Östradiols in der Leber abgeleitet, nicht in dieser Konstellation gemessen.

Der Rückschlag nach dem Absetzen

¿Qué ocurre?: Anastrozol bindet reversibel. Wird es abgesetzt, arbeitet die Aromatase sofort wieder, und sie hat unter Umständen mehr Substrat als vorher, weil das Testosteron durch die weggefallene Bremse gestiegen ist. Das Östradiol kann dadurch über den Ausgangswert hinausschießen.

De qué depende: Davon, wie hoch das Testosteron zum Zeitpunkt des Absetzens steht und wie abrupt abgesetzt wird. ¿Qué se deduce de ello?: Wer wegen Gynäkomastiezeichen einen Aromatasehemmer nimmt und ihn schlagartig absetzt, kann genau das Problem zurückbekommen, gegen das er ihn genommen hat. Qué puedes hacer: Ausschleichen statt absetzen, und das Östradiol dabei begleiten. Ein Studienbeleg für ein bestimmtes Ausschleichschema existiert nicht, die Empfehlung folgt aus der Reversibilität der Bindung.

Clasificación

Anastrozol ist ein präzises Werkzeug mit einem schmalen sinnvollen Einsatzbereich, und es wird fast durchgehend breiter eingesetzt, als es sich rechtfertigen lässt. Belegt ist: Es senkt das Östradiol zuverlässig, es hebt dadurch das Testosteron, und es halbiert die Gynäkomastierate unter einem starken Reiz.

Belegt ist ebenso, was der Preis dafür ist. Der Fettzuwachs bei Östrogenmangel ist in der bestkontrollierten Untersuchung dem Östrogen und nicht dem Testosteron zugeordnet worden, und die Beschwerden nehmen unterhalb von etwa 10 pg/ml deutlich zu. Wer Östradiol als Störgröße behandelt, arbeitet gegen den eigenen Zweck.

Für die Gynäkomastie gibt es beim direkten Vergleich das bessere Mittel, und es ist nicht dieses. Der eigentliche Platz von Anastrozol ist die gemessene, symptomatische Östradiolerhöhung unter einer aromatisierenden Substanz, in der niedrigsten Dosis, die den Wert in den Normalbereich bringt. Nicht vorbeugend, nicht nach Gefühl und nicht dauerhaft.

Offen bleibt der praktisch wichtigste Bereich: Alle belastbaren Zahlen stammen von älteren Männern mit niedrigem Testosteron, von Jungen in der Pubertät oder von Patienten unter einem Antiandrogen. Was 0,25 mg zweimal die Woche bei einem 25-Jährigen unter 500 mg Testosteron machen, hat niemand gemessen.

Fuentes

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  2. Finkelstein JS et al. Gonadal steroids and body composition, strength, and sexual function in men. N Engl J Med. 2013. PubMed
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  5. Taylor AP et al. Effects of testosterone and estradiol deficiency on vasomotor symptoms in hypogonadal men. J Clin Endocrinol Metab. 2016. PubMed
  6. Helo S et al. A randomized prospective double-blind comparison trial of clomiphene citrate and anastrozole in raising testosterone in hypogonadal infertile men. J Sex Med. 2015. PubMed

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