5-HTP

Le 5-HTP est un précurseur de la sérotonine. Des études de petite envergure et présentant des lacunes méthodologiques fournissent des indications concernant la dépression et la satiété ; aucun bénéfice avéré n'a été démontré en matière de sommeil ou de performances sportives. Il convient de prêter attention aux interactions avec les médicaments sérotoninergiques.

Auch bekannt als: 5-HTP, 5-Hydroxytryptophan, Oxitriptan

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De quoi s'agit-il ?

5-Hydroxytryptophan, kurz 5-HTP oder Oxitriptan, ist eine Aminosäure und ein Zwischenprodukt der Serotoninsynthese. Es entsteht aus Tryptophan und wird anschließend zu Serotonin umgewandelt. Als Supplement liefert es damit eine Vorstufe eines Botenstoffs. Ob daraus eine spürbare Verbesserung von Stimmung, Schlaf oder Essverhalten entsteht, ist eine eigene klinische Frage.

Comment ça marche

Ein Schritt näher an Serotonin

Die Tryptophanhydroxylase wandelt Tryptophan in 5-HTP um. Dieser Schritt gilt als geschwindigkeitsbestimmend für die Serotoninsynthese. Zugeführtes 5-HTP umgeht ihn und kann durch eine Aminosäure-Decarboxylase zu Serotonin umgewandelt werden. Eine narrative Übersicht beschreibt jedoch eine wichtige Einschränkung: Ein Teil dieser Umwandlung erfolgt bereits außerhalb des zentralen Nervensystems. Ihr Ausmaß beeinflusst, wie viel 5-HTP das Gehirn erreicht.

Der Mechanismus erklärt, weshalb 5-HTP die Serotoninsynthese beeinflussen könnte. Er belegt weder einen zuverlässig erhöhten Serotoninspiegel im Gehirn nach einem üblichen Präparat noch eine klinische Verbesserung. Für diese Schlussfolgerung fehlen in den ausgewerteten Quellen passende Messungen der Exposition und belastbare Endpunktstudien.

Warum die Melatonin-Erwartung geprüft werden muss

Serotonin ist wiederum eine Vorstufe von Melatonin. Daraus ergibt sich die plausible Erwartung, dass zusätzliches 5-HTP auch die Melatoninbildung beeinflussen könnte. Die Verfügbarkeit einer Vorstufe bestimmt aber nicht allein, wie viel Endprodukt entsteht. Ein kleiner akuter Humanversuch fand nach 5-HTP keinen nennenswerten Anstieg des Plasma-Melatonins.

Ce que révèlent les études

Depression: positives Signal mit schwacher Absicherung

Eine systematische Übersicht zu unterschiedlichen Depressionsformen berichtete über 13 Untersuchungen eine Remissionsrate von 65 Prozent, mit einem 95-Prozent-Konfidenzintervall von 55 bis 78 Prozent. Diese Rate beschreibt, wie häufig eine Remission in den ausgewerteten Untersuchungen berichtet wurde. Sie ist kein Vorteil von 65 Prozentpunkten gegenüber Placebo. Nur wenige Studien enthielten überhaupt eine Placebogruppe, und die Autoren bewerteten die Studien insgesamt als relativ schwach.

Für Depressionsfragebögen ergab die vollständige Metaanalyse aus sieben Untersuchungen einen großen standardisierten Effekt, Hedges g = 1,11, mit einem 95-Prozent-Konfidenzintervall von 0,53 bis 1,69. Die Ergebnisse unterschieden sich jedoch stark zwischen den Studien: I² betrug 76 Prozent. Studiendauer, Depressionsform, Design und Dosis variierten; eine formale Moderatoranalyse wird im Abstract nicht berichtet.

Damit besteht ein positives Forschungssignal, aber kein zuverlässig bestimmter Behandlungseffekt gegenüber Placebo. Die Ergebnisse lassen auch keine belastbare Auswahl einer besonders geeigneten Patientengruppe oder Dosis zu. Eine allgemeine stimmungsaufhellende Wirkung bei gesunden Trainierenden ist daraus nicht abzuleiten.

Sättigung und Körpergewicht: kleine Studie bei Adipositas

In einer randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Studie erhielten 20 Erwachsene mit Adipositas 5-HTP oder Placebo. Die untersuchte 5-HTP-Dosis betrug 900 mg täglich. Auf sechs Wochen ohne Diätvorgabe folgten sechs Wochen mit einer empfohlenen Energiezufuhr von 5040 kJ täglich. Die Autoren berichteten in der 5-HTP-Gruppe Gewichtsverlust während beider Phasen sowie weniger Kohlenhydrataufnahme und frühe Sättigung. Der Abstract nennt keine quantitative Effektgröße für den Gewichtsverlust. Eine Moderatoranalyse wird nicht berichtet.

Dieser Befund trägt keine allgemeine Empfehlung zur Appetitkontrolle. Untersucht wurden eine kleine Adipositaspopulation und eine hohe Dosis. Ob niedrigere Mengen bei Trainierenden die Nahrungsaufnahme oder Fettmasse relevant verändern, bleibt damit offen.

Schlaf: ein Marker ersetzt keinen Schlafendpunkt

In einer physiologischen Untersuchung erhielten zehn gesunde Kinder und fünf gesunde Erwachsene oral 5 bis 12 mg 5-HTP pro Kilogramm Körpergewicht. Über drei bis sechs Stunden wurde alle 30 Minuten Plasma-Melatonin gemessen. Ein nennenswerter Anstieg blieb aus. Eine Moderatoranalyse wurde nicht berichtet; Schlafqualität war kein Endpunkt.

Dieser Nullbefund begrenzt die einfache Erwartung „mehr Vorstufe, mehr Melatonin“. Er widerlegt keine Schlafwirkung, weil Schlaf nicht untersucht wurde. In der zugrunde liegenden Recherche wurde keine belastbare placebokontrollierte Studie mit 5-HTP allein zur Behandlung von Schlaflosigkeit bei Erwachsenen gefunden. Das ist eine Recherchegrenze, kein Nachweis, dass eine solche Wirkung ausgeschlossen ist.

Posologie

  • Für Schlaf: Eine wissenschaftlich abgesicherte Einnahmemenge lässt sich aus den vorliegenden Studien nicht ableiten. Für 50 bis 200 mg abends wurde in der zugrunde liegenden Recherche keine passende Dosisfindungsstudie gefunden.
  • Für Appetitkontrolle: Die 900 mg täglich aus der kleinen Adipositasstudie sind eine untersuchte Dosis, keine allgemeine Einnahmeempfehlung. Die Studie klärt weder die niedrigste wirksame Menge noch die Übertragbarkeit auf Trainierende.
  • Vitamin B6 zusätzlich: Ein klinischer Zusatznutzen der Kombination wurde in der zugrunde liegenden Recherche nicht belegt. Eine routinemäßige Ergänzung lässt sich daraus nicht begründen.
  • Für Depression: Die heterogenen Studien liefern keine verlässlich begründete Dosis zur Selbstbehandlung. Die positiven zusammengefassten Ergebnisse dürfen nicht als Nachweis für ein bestimmtes Einnahmeschema gelesen werden.

Effets secondaires

Serotonerge Wechselwirkungen

5-HTP liefert Ausgangsmaterial für die Serotoninsynthese. Mechanistisch ist deshalb plausibel, dass die Kombination mit Arzneimitteln, die ebenfalls die serotonerge Signalübertragung verstärken, eine überschießende Wirkung begünstigt. Wie stark diese ausfällt, lässt sich aus dem Vorstufenmechanismus allein nicht vorhersagen.

Ein veröffentlichter Fallbericht beschreibt laut Titel ein serotonerges Syndrom bei gleichzeitiger Einnahme von Linezolid und 5-HTP. Der verfügbare PubMed-Eintrag enthält kein Abstract. Dosis, weitere Begleitmedikamente, Verlauf und Rückbildung sind daraus nicht prüfbar. Der Bericht ist ein konkretes Sicherheitssignal, liefert aber keine Häufigkeit und keinen Risikoschätzer für andere Kombinationen.

Als Vorsichtsmaßnahme folgt daraus: 5-HTP nicht eigenständig mit Linezolid oder anderen serotonerg wirkenden Arzneimitteln kombinieren. Bei SSRI oder MAO-Hemmern sollte die Kombination vor einer Einnahme ärztlich oder pharmazeutisch geprüft werden. Diese Vorsicht beruht auf dem Mechanismus und dem Interaktionssignal; kontrollierte Humanstudien, die das Risiko dieser Kombinationen quantifizieren, wurden in der zugrunde liegenden Recherche nicht gefunden.

Verträglichkeit und längere Einnahme

Für Übelkeit unter 5-HTP allein lassen die hier ausgewerteten Quellen keine verlässliche Häufigkeit oder Dosisabhängigkeit angeben. Auch Langzeitsicherheit und seltene unerwünschte Ereignisse sind nicht ausreichend geklärt. Eine nachgewiesen verträgliche Dauer, sichere Obergrenze oder belegte Begleitmaßnahme zur Vermeidung solcher Beschwerden lässt sich daraus nicht festlegen.

Classification

5-HTP besitzt einen nachvollziehbaren biochemischen Ansatz. Für Depression liefern methodisch schwache Studien ein positives Signal, für Sättigung und Gewicht eine kleine Studie bei Adipositas. Daraus entsteht noch keine belastbare Empfehlung als Schlafmittel oder Diäthilfe für Trainierende. Für Kraft, Muskelhypertrophie und Trainingsleistung wurden in der zugrunde liegenden Recherche keine belastbaren Belege gefunden.

Die offene Vorhersage ist konkret: Wenn 5-HTP den Schlaf relevant verbessert, müsste eine kontrollierte Studie mit 5-HTP allein bessere Schlafqualität oder günstigere Schlafzeiten als Placebo zeigen. Für eine Diäthilfe bei Trainierenden müssten Nahrungsaufnahme und Fettmasse unter vergleichbaren Ernährungs- und Trainingsbedingungen untersucht werden. Ein plausibler Mechanismus macht diese Erwartungen prüfenswert; er beantwortet sie nicht.

Sources

  1. Turner EH et al. Serotonin a la carte: supplementation with the serotonin precursor 5-hydroxytryptophan. Pharmacol Ther. 2006. PubMed
  2. Javelle F et al. Effects of 5-hydroxytryptophan on distinct types of depression: a systematic review and meta-analysis. Nutr Rev. 2020. PubMed
  3. Cangiano C et al. Eating behavior and adherence to dietary prescriptions in obese adult subjects treated with 5-hydroxytryptophan. Am J Clin Nutr. 1992. PubMed
  4. Cavallo A et al. Evaluation of 5-hydroxytryptophan administration as a test of pineal function in humans. Horm Res. 1987. PubMed
  5. Ostabal Artigas MI. Serotoninergic syndrome due to interaction between linezolid and 5-hydroxytryptophan. Med Clin (Barc). 2015. PubMed

Cet article a été rédigé à l'aide de systèmes d'intelligence artificielle. En savoir plus