Ipamorelin

Ipamorelin ist ein synthetisches Peptid, das in einer akuten Humanstudie Wachstumshormon freisetzte. Ein Nutzen für Muskelaufbau, Kraft oder Regeneration ist nicht gezeigt.

Auch bekannt als: IPA, Ipamorelin

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que es

Ipamorelin ist ein synthetisches Pentapeptid und gehört zu den Wachstumshormon-Sekretagoga. Es wurde entwickelt, um die Freisetzung von Wachstumshormon, kurz GH, anzuregen. Die Bezeichnung als selektiver Wirkstoff beruht vor allem auf Versuchen an Ratten und Schweinen.

como funciona

GH-Freisetzung

In primären Hypophysenzellen von Ratten setzte Ipamorelin GH frei. Seine mittlere wirksame Konzentration lag bei 1,3 ± 0,4 nmol/l, gegenüber 2,2 ± 0,3 nmol/l für GHRP-6. Antagonistenversuche an denselben Zellen sprechen für eine Wirkung über einen GHRP-ähnlichen Rezeptor. Eine direkte Bindungsmessung am menschlichen GHS-R1a berichtet diese Arbeit nicht.

Nach einmaliger intravenöser Infusion stieg GH auch bei gesunden Männern an. Die Studie beobachtete eine einzelne Antwort mit einem Gipfel nach etwa 0,67 Stunden. Ein neuer GH-Puls alle drei Stunden nach einer Injektion wurde damit nicht gezeigt.

Weitere Hormone und Appetit

Bei wachen Schweinen unterschieden sich die ACTH- und Cortisolwerte nach Ipamorelin nicht signifikant von denen nach GHRH. Für Prolaktin wurde in diesem Tiermodell keine Veränderung berichtet. Ob diese Befunde auf Menschen übertragbar sind, ist offen.

Im postoperativen Rattenmodell hing die Nahrungsaufnahme vom untersuchten Regime ab: Eine einzelne intravenöse Gabe veränderte sie innerhalb von 48 Stunden nicht, wiederholte Gaben erhöhten sie. Daraus lässt sich weder ein fehlender noch ein sicherer Hungeranstieg bei gesunden Menschen ableiten.

GH im Blut ist ein Hormonmarker. Ob der akute Anstieg durch Ipamorelin bei trainierenden Menschen zu mehr Muskelmasse, Kraft oder Regeneration führt, wurde mit diesen Versuchen nicht geprüft.

Lo que muestran los estudios

Eine Dosis-Eskalationsstudie untersuchte fünf intravenöse Dosisstufen bei jeweils acht gesunden Männern. Nach der 15-minütigen Infusion war die Pharmakokinetik dosisproportional; die terminale Halbwertszeit betrug zwei Stunden. Die GH-Antwort schwankte zwischen Personen stärker als die pharmakokinetischen Parameter. Eine Moderatoranalyse, die eine verlässlich ansprechende Untergruppe bestimmen könnte, wurde nicht berichtet.

Die Rattenstudie zur Nahrungsaufnahme liefert einen Gegenbefund zur pauschalen Aussage, Ipamorelin steigere den Hunger nicht. Nach einer Einzeldosis von 1 mg/kg blieb die Nahrungsaufnahme unverändert. Bei wiederholter intravenöser Gabe von 0,1 oder 1 mg/kg stiegen Nahrungsaufnahme und Gewichtszunahme über zwei Tage. Der Abstract nennt für diese Veränderungen keine quantitative Effektgröße und keine Moderatoranalyse. Die kurzfristige Gewichtszunahme ist kein Nachweis für Muskelaufbau.

Eine placebokontrollierte Studie prüfte intravenöses Ipamorelin bei Erwachsenen nach einer Darmresektion. Von 117 aufgenommenen Personen gehörten 114 zur ausgewerteten Studienpopulation. Die mediane Zeit bis zur Verträglichkeit einer standardisierten festen Mahlzeit betrug 25,3 Stunden unter Ipamorelin und 32,6 Stunden unter Placebo; der Unterschied war nicht statistisch signifikant. Eine Moderatoranalyse wird im Abstract nicht berichtet. Die Studie untersuchte keine Muskel- oder Leistungsendpunkte.

Eine Scoping-Review über sechs Peptide, darunter Ipamorelin, bewertet die behaupteten Vorteile für muskuloskelettale Erholung und Leistung als durch aktuelle Humanstudien nicht belegt. Sie liefert weder eine Ipamorelin-spezifische Effektschätzung noch eine entsprechende Moderatoranalyse. Ihre gruppenweite Schlussfolgerung ist deshalb keine Messung eines Nulleffekts von Ipamorelin.

Die offene Vorhersage ist prüfbar: Trägt die akute GH-Antwort zum Kraftsport bei, müsste sich unter wiederholter Gabe gegenüber Placebo ein Unterschied bei Muskelmasse, Kraft oder Regeneration zeigen. Solche kontrollierten Humanendpunkte liegen in den ausgewerteten Quellen nicht vor.

Dosis

  • Akute Humangabe: Die pharmakokinetische Studie verabreichte 4,21 bis 140,45 nmol/kg als 15-minütige intravenöse Infusion. Diese Dosen begründen kein Trainingsregime.
  • Postoperative Humangabe: In der Studie nach Darmresektion wurden 0,03 mg/kg intravenös zweimal täglich bis zu sieben Tage lang verabreicht. Das ist keine geprüfte Dosis für Muskelaufbau oder Leistung.
  • Subkutane Anwendung: Für die in der Szene genannten subkutanen Regime enthalten die ausgewerteten Quellen weder eine Dosisfindung noch belastbare Daten zur Bioverfügbarkeit oder wiederholten Anwendung. Eine wirksame Dosis für Muskelaufbau oder Leistung lässt sich daraus nicht angeben.
  • Kombination mit CJC-1295: Eine behauptete Synergie wurde in den ausgewerteten Quellen nicht direkt untersucht. Eine kombinierte Dosis lässt sich daher nicht begründen.

Efectos secundarios

Appetit und Gewicht: Im postoperativen Rattenmodell erhöhte wiederholte intravenöse Gabe die Nahrungsaufnahme und Gewichtszunahme, eine einzelne Gabe dagegen nicht. Der Mechanismus dieses Unterschieds wurde in der ausgewerteten Arbeit nicht bestimmt. Dosierschema und Tiermodell begrenzen die Aussage; für gesunde Menschen fehlen kontrollierte Appetitdaten. Ein Schwellenwert und eine belegte Gegenmaßnahme sind nicht bekannt.

Unerwünschte Ereignisse nach Darmoperation: In der kurzen placebokontrollierten Studie wurden nach Behandlungsbeginn unter Ipamorelin bei 87,5 Prozent und unter Placebo bei 94,8 Prozent der ausgewerteten Personen unerwünschte Ereignisse erfasst. Diese Zahlen belegen nicht, dass Ipamorelin die Ereignisse verursachte, und die postoperative Population erlaubt keine Aussage zur Langzeitsicherheit gesunder Anwender. Die Studie überwachte unerwünschte Ereignisse und Laborwerte; eine belegte Maßnahme gegen ein spezifisches Risiko ergibt sich daraus nicht.

Endokrine Wirkung und weitere Sicherheit: Ipamorelin löste bei gesunden Männern akut eine GH-Antwort aus. Bei Schweinen unterschieden sich ACTH und Cortisol nach Ipamorelin nicht signifikant von der GHRH-Antwort; für Prolaktin wurde dort keine Veränderung berichtet. Daraus lässt sich keine endokrine Selektivität bei wiederholter Anwendung am Menschen ableiten. Langzeitrisiken, ihre mögliche Dosisabhängigkeit und wirksame Gegenmaßnahmen wurden in den ausgewerteten Quellen nicht bestimmt.

Clasificación

Wer eine akute GH-Freisetzung verstehen will, findet für Ipamorelin einen Humanbefund. Für Muskelaufbau, Kraft, Fettverlust, Trainingsleistung und Regeneration ist ein Nutzen nicht gezeigt. Die Messungen nach intravenöser Gabe beantworten weder die Frage nach einer subkutanen Dosis noch die nach einer Wirkung auf Trainingsergebnisse über Wochen. Die Scoping-Review stützt diese Einordnung für Leistungs- und Erholungsversprechen, ohne einen Ipamorelin-spezifischen Effekt zu beziffern.

Fuentes

  1. Raun K et al. Ipamorelin, the first selective growth hormone secretagogue. Eur J Endocrinol. 1998. PubMed
  2. Gobburu JV et al. Pharmacokinetic-pharmacodynamic modeling of ipamorelin, a growth hormone releasing peptide, in human volunteers. Pharm Res. 1999. PubMed
  3. Venkova K et al. Efficacy of ipamorelin, a novel ghrelin mimetic, in a rodent model of postoperative ileus. J Pharmacol Exp Ther. 2009. PubMed
  4. Tewari K et al. Peptide Supplements and Their Therapeutic Applications in Sports Medicine. Am J Sports Med. 2026. PubMed
  5. Beck DE et al. Prospective, randomized, controlled, proof-of-concept study of the Ghrelin mimetic ipamorelin for the management of postoperative ileus in bowel resection patients. Int J Colorectal Dis. 2014. PubMed

Este artículo se ha elaborado utilizando sistemas de inteligencia artificial. Más información al respecto