Furosemid
Furosemid ist ein stark wirksames Schleifendiuretikum. Es erhöht die Wasserausscheidung, doch ein Nutzen für die Bühnenoptik ist nicht untersucht; Elektrolytverluste und eine Verschlechterung der Nierenfunktion sind relevante Risiken.
Auch bekannt als: Furosemide, Lasix, Furosemid
que es
Furosemid ist ein Schleifendiuretikum: Es steigert die Ausscheidung von Salz und Wasser über die Niere. Eine Übersicht beschreibt den Missbrauch von Diuretika im Sport zur raschen Wasser- und Gewichtsabnahme sowie zur Maskierung anderer verbotener Substanzen.
Weniger Körperwasser bedeutet nicht automatisch eine bessere Bühnenoptik. Eine kontrollierte Studie an Bodybuildern, die Muskeldefinition, subkutanes Wasser oder einen Wettkampfendpunkt nach Furosemid misst, wurde nicht gefunden.
como funciona
Salztransport in der Niere
Furosemid hemmt den Na-K-2Cl-Transporter NKCC2 im dicken aufsteigenden Teil der Henle-Schleife. Dort trägt NKCC2 laut einer physiologischen Übersicht zu etwa 20 bis 25 Prozent der Rückresorption des filtrierten Natriumchlorids bei. Wird dieser Transport gehemmt, bleibt mehr Salz im Harn und die Wasserausscheidung steigt.
Motivo: Ein vergrößerter Querschnitt durch den dicken aufsteigenden Teil der Henle-Schleife mit Harnraum links, einer Epithelzelle in der Mitte und Blutseite rechts. An der dem Harn zugewandten Zellseite sitzt NKCC2 als neutrales Transportersymbol; ein Furosemid-Symbol blockiert es. Ein Salzfluss zeigt die gehemmte Rückresorption, ein Pfeil im Harnraum den weiteren Abfluss. Objetivo: den Ort der Wirkung und die Verbindung zwischen gehemmter Salzrückresorption und erhöhter Ausscheidung erklären. Estilo: Gráfico vectorial plano y objetivo, al estilo de una ilustración de libro de texto: contornos nítidos, pocos colores planos, sin fotorrealismo, sin texturas, sin sombras de relieve, sin iluminación espacial, fondo monocromático y tranquilo, sin texto en la imagen. Texto: „Harnraum“, links im Röhreninneren; „NKCC2“, an der dem Harn zugewandten Zellseite; „Furosemid“, am blockierenden Symbol; „Blutseite“, rechts außerhalb der Zelle. Formato: de ancho, aproximadamente 16:9.
Aufnahme nach dem Schlucken
In einer pharmakokinetischen Studie mit acht gesunden Erwachsenen betrug die mittlere Bioverfügbarkeit einer nüchtern eingenommenen Furosemidtablette bei einer untersuchten Dosis von 40 mg 51 Prozent. Nahrung verzögerte die Aufnahme im Mittel um etwa 60 Minuten; die leichte Abnahme der Bioverfügbarkeit war nicht signifikant.
Diese Aufnahmezeit ist keine verlässliche Wirkeintrittszeit für eine einzelne Person. Die Studie untersuchte weder Flüssigkeitsrestriktion noch Wettkampfentwässerung.
Lo que muestran los estudios
In einer doppelblinden Studie mit 308 hospitalisierten Menschen mit akuter dekompensierter Herzinsuffizienz wurden intravenöse Bolusgabe und kontinuierliche Infusion sowie zwei Dosisstrategien verglichen. Nach 72 Stunden unterschieden sich die Strategien bei den beiden primären Endpunkten, Symptombewertung und Änderung des Serumkreatinins, nicht signifikant.
Die höhere Dosis, das 2,5-Fache der vorherigen oralen Dosis, führte zu stärkerer Diurese, ging aber auch mit einer vorübergehenden Verschlechterung der Nierenfunktion einher. Bei der Änderung des Serumkreatinins betrugen die Mittelwerte 0,08 gegenüber 0,04 mg/dl; der Unterschied war für diesen primären Endpunkt nicht signifikant. Weitere Effektmodifikatoren sind im Abstract nicht berichtet.
Diese Studie beantwortet eine Behandlungsfrage bei akut Erkrankten unter stationärer Überwachung. Sie prüfte weder die Bühnenoptik noch die Sicherheit einer nichtmedizinischen Anwendung bei gesunden Athleten. Aus ihrem Nullbefund lässt sich kein Nullbefund für diese ungeprüften Endpunkte machen.
In einer kleinen kontrollierten Untersuchung mit neun ehemaligen männlichen Sprintern brachten 40 mg Furosemid trotz eines Verlusts an Körpermasse keinen messbaren Vorteil bei Sprintzeiten oder Sprunghöhe. Ob einzelne Personen anders reagieren, wurde damit nicht geklärt. In einer weiteren Untersuchung mit acht Männern verschlechterten sich nach 40 mg Furosemid die Laufzeiten über 5.000 und 10.000 Meter; auch die Laufzeit bis zur Erschöpfung auf dem Laufband sank.
Diese Leistungsstudien untersuchten Läufer und Sprinter, keine Bodybuilder. Sie messen weder Muskeldefinition noch Bühnenoptik und beantworten daher die kosmetische Frage nicht.
Ein Fallbericht beschreibt eine hypokaliämische Lähmung bei einem professionellen Bodybuilder. Er zeigt, dass eine solche Komplikation im Bodybuilding-Kontext vorkommt. Der Abstract belegt weder, wie häufig sie ist, noch dass Furosemid im konkreten Fall allein ursächlich war.
Die Sportübersicht beschreibt Wasser- und Gewichtsabnahme als Gründe für Diuretikamissbrauch. Sie misst keinen Vorteil für Muskeldefinition oder Wettkampfleistung. Trägt die Erwartung einer besseren Bühnenoptik, müsste eine kontrollierte Studie sichtbare Definition oder einen bewerteten Wettkampfendpunkt messen. Bisher ist diese Vorhersage offen.
Dosis
- Medizinische Behandlung: Die Dosis wird ärztlich für die jeweilige Behandlung festgelegt. Der Vergleich zweier intravenöser Dosisstrategien bei hospitalisierter Herzinsuffizienz liefert keine allgemeine Dosis für andere Situationen.
- Orale Aufnahme: Die in einer kleinen Studie untersuchten 40 mg dienten der Messung der Pharmakokinetik. Aus der gemessenen Bioverfügbarkeit lässt sich keine verlässliche individuelle Entwässerungsdosis ableiten.
- Wettkampfentwässerung: Eine durch kontrollierte Studien gestützte Dosis oder ein sicherer Einnahmeplan für eine Peak Week ist nicht bekannt.
Efectos secundarios
Kaliumverlust
Schleifendiuretika erhöhen die renale Ausscheidung und können mit Hypokaliämie einhergehen. Eine pharmakologische Übersicht beschreibt dadurch mögliche Wechselwirkungen unter anderem mit Digoxin und Sotalol; der Bodybuilding-Fallbericht zeigt eine schwere hypokaliämische Lähmung, ohne eine alleinige Furosemid-Ursache nachzuweisen. Wie groß das Risiko bei einer bestimmten nichtmedizinischen Dosis ist, lässt sich aus diesen Quellen nicht beziffern. Bei medizinischer Anwendung gehören Kaliumwerte und Beschwerden in die ärztliche Beurteilung. Bei Schwäche, Lähmungserscheinungen oder Herzbeschwerden ist eine sofortige medizinische Abklärung angezeigt; eine belegte Strategie zur Absicherung einer Peak Week ergibt sich aus den Quellen nicht.
Nierenfunktion und Flüssigkeitsverlust
Die stärkere Diurese unter der höheren intravenösen Dosis ging in der Herzinsuffizienzstudie mit einer vorübergehenden Verschlechterung der Nierenfunktion einher. Die primäre Änderung des Serumkreatinins unterschied sich zwischen den Dosisgruppen jedoch nicht signifikant. Für gesunde Athleten unter zusätzlicher Flüssigkeitsmanipulation ist weder eine Risikoschwelle noch die Häufigkeit eines Nierenschadens belegt. Bei medizinischer Behandlung ist die Kontrolle von Flüssigkeitsbilanz und Nierenwerten Teil der ärztlichen Beurteilung; bei Auffälligkeiten kann die Therapie angepasst werden. Daraus folgt kein sicherer Plan für eine Wettkampfentwässerung.
Arzneimittelwechselwirkungen
Eine Übersicht zu Schleifendiuretika nennt ein potenziell erhöhtes Ototoxizitätsrisiko bei gleichzeitiger Anwendung von Aminoglykosiden oder Cisplatin. Sie gibt keine individuelle Risikozahl für Furosemid an. Bei einer medizinischen Verordnung sollten solche Begleitmedikamente vorab ärztlich geprüft werden. Ob und wie stark das Risiko ohne diese Kombinationen besteht, lässt sich mit der ausgewählten Quelle nicht beziffern.
Clasificación
Furosemid steigert die Diurese; für Menschen mit akuter Herzinsuffizienz gibt es dazu kontrollierte Daten. Kleine kontrollierte Studien zeigen keinen Sprint- oder Sprungvorteil und Leistungseinbußen bei längeren Läufen. Für eine bessere Bühnenoptik oder eine sichere Wettkampfdosis fehlen entsprechende Studien. Wer eine medizinische Indikation hat, braucht eine individuell festgelegte Behandlung. Für eine Peak Week lässt sich aus den vorliegenden Befunden kein belegter Nutzen gegen die möglichen Elektrolyt- und Nierenrisiken aufrechnen.
Fuentes
- Felker GM et al. Diuretic strategies in patients with acute decompensated heart failure. N Engl J Med. 2011. PubMed
- Hammarlund MM et al. Pharmacokinetics of furosemide in man after intravenous and oral administration. Application of moment analysis. Eur J Clin Pharmacol. 1984. PubMed
- Castrop H et al. Physiology and pathophysiology of the renal Na-K-2Cl cotransporter (NKCC2). Am J Physiol Renal Physiol. 2014. PubMed
- Mayr FB et al. Hypokalemic paralysis in a professional bodybuilder. Am J Emerg Med. 2012. PubMed
- Maideen NMP et al. A Comprehensive Review of the Pharmacologic Perspective on Loop Diuretic Drug Interactions with Therapeutically Used Drugs. Curr Drug Metab. 2022. PubMed
- Cadwallader AB et al. The abuse of diuretics as performance-enhancing drugs and masking agents in sport doping: pharmacology, toxicology and analysis. Br J Pharmacol. 2010. PubMed
- Watson G et al. Influence of diuretic-induced dehydration on competitive sprint and power performance. Med Sci Sports Exerc. 2005. PubMed
- Armstrong LE et al. Influence of diuretic-induced dehydration on competitive running performance. Med Sci Sports Exerc. 1985. PubMed
Este artículo se ha elaborado utilizando sistemas de inteligencia artificial. Más información al respecto